LandManager Desktop 3.3 – letzte ArcMap-Version jetzt verfügbar

Die neue LandManager Desktop-Version 3.3 steht ab sofort im Rahmen der Wartungsverträge zum Download bereit. Sie ist die letzte vollständig auf ArcMap basierende Ausgabe und enthält zahlreiche Verbesserungen sowie neue Funktionen, die bereits im Hinblick auf die zukünftige QGIS-Version entwickelt wurden. Besonders die Anbindung an die neuen LM Web- und LM Mobile-Anwendungen eröffnet viele zusätzliche Möglichkeiten für ein modernes, vernetztes Arbeiten.

Alle Neuerungen und Details finden Sie in der aktualisierten LandManager-Onlinehilfe.

TrinkwEGV-Abgabe 2025: ZEBRIS begleitet Wasserversorger erfolgreich durch komplexe Anforderungen

Die Frist zur Abgabe der geforderten Angaben zur Trinkwassereinzugsgebieteverordnung (TrinkwEGV) endete am 12. November 2025. Für die Betreiber von Wasserversorgungsanlagen bedeutete dies, umfangreiche Bewertungen zu Gefährdungsträgern, bestehenden Schutzmaßnahmen und den Risiken innerhalb ihrer Einzugsgebiete zu erstellen. Da bis zuletzt keine einheitlichen behördlichen Vorgaben zu Inhalt, Struktur und Format der einzureichenden Berichte und Karten vorlagen, fielen die Umsetzungen der Wasserversorger sehr unterschiedlich aus.

ZEBRIS hat seine Kunden während des gesamten Prozesses mit dem Modul TrinkwEGV, unter Einbindung der Handlungsempfehlungen des DVGW, des LAWA-Arbeitskreises und des BDEW, umfassend unterstützt. Gemeinsam wurde zudem vereinbart, die Maßnahmengebiete auch über die fristgerechte Abgabe hinaus weiter zu pflegen. Neue Daten sollen fortlaufend integriert und die Einzugsgebiete kontinuierlich weiterentwickelt werden. Damit können neben den Anforderungen der Trinkwassereinzugsgebietsverordnung auch weitere interne Fragestellungen der Wasserversorger zukunftssicher bearbeitet werden.

ZEBRIS entwickelt für die AGE Luxemburg eine neue WebGIS-Anwendung zur Grundwassermodellierung

Die ZEBRIS Geo-IT GmbH hat für die Administration de la gestion de l’eau (AGE) Luxemburg – die staatliche Behörde für Wasserwirtschaft – eine neue WebGIS-Anwendung zur Grundwassermodellierung entwickelt. Ende Oktober wurde die erste Beta-Version erfolgreich auf den Servern der AGE in Betrieb genommen.

Die AGE ist eine dem luxemburgischen Umwelt-, Klima- und Biodiversitätsministerium unterstellte Behörde. Sie ist verantwortlich für die nachhaltige Bewirtschaftung der Wasserressourcen des Landes, darunter Grund- und Oberflächengewässer, Hochwasserschutz und Wasserversorgung.

Die von ZEBRIS entwickelte Anwendung ermöglicht es den Mitarbeitenden der AGE, neue Brunnen und Entnahmemengen direkt in der Karte einzuzeichnen. Über die integrierte Modellierung mit MODFLOW-Surfact wird automatisch ein neues Strömungsmodell berechnet, das die Auswirkungen auf die Grundwasserstände – etwa potenzielle Absenkungen – sofort visualisiert. Grundlage jeder Berechnung ist stets das aktuelle Grundwasserströmungsmodell.

Derzeit befindet sich das System in einem internen Testlauf bei der AGE. Nach Abschluss dieser Phase sind weitere Funktionserweiterungen und Optimierungen geplant.

Mit dieser Anwendung unterstützt ZEBRIS die AGE bei der digitalen Modellierung und nachhaltigen Planung der Grundwassernutzung in Luxemburg.

Mission DIEGOSat: ZEBRIS unterstützt innovatives Satellitenprojekt für Umwelt, Klima und Sicherheit

Die ZEBRIS Geo-IT GmbH ist Teil des DIEGOSat-Konsortiums – einem Zusammenschluss führender Forschungseinrichtungen und Unternehmen, der wissenschaftliche Exzellenz mit industrieller Spitzenkompetenz vereint. Unter Leitung der Ruhr-Universität Bochum bündelt das Konsortium Know-how aus Forschung, Entwicklung und Praxis, um eine innovative Kleinsatellitenmission Wirklichkeit werden zu lassen.

Der DIEGOSat-Satellit liefert hochpräzise Umwelt- und Klimadaten in bislang unerreichter Detailtiefe. Seine Messungen im thermalen Infrarot ermöglichen eine besonders genaue Erfassung der Wärmestrahlung der Erdoberfläche. Dadurch lassen sich unter anderem Trockenstress in landwirtschaftlichen Flächen und Wäldern identifizieren, Waldbrände frühzeitig detektieren und ihre Intensität quantifizieren. Auch die Stadtplanung profitiert von der präzisen Analyse urbaner Hitzeinseln. Darüber hinaus werden Wettervorhersagen durch verbesserte Schätzungen der Verdunstung sowie durch die Erfassung wichtiger Wolkeneigenschaften optimiert. Die Energiewende wiederum wird unterstützt durch die Beobachtung industrieller Abwärme und die hochauflösende Detektion industrieller Gasfackeln, bei denen überschüssiges Erdgas in der Ölindustrie verbrannt wird. Mit seiner neuartigen multispektralen Infrarot-Sensortechnologie setzt das Projekt Maßstäbe in Präzision, Nachhaltigkeit und internationaler Zusammenarbeit.

Als Spezialist für das Monitoring von Vegetationsbränden und Torfbränden, Kohlefeuern und Gasfackeln unterstützt ZEBRIS die Spezifikation des Satelliten und entwickelt Verfahren für die Datenauswertung. Grundlage dafür ist auch die firmeneigene Plattform firemaps.net. Diese Technologie ermöglicht die automatisierte Bereitstellung hochwertiger Satellitendatenprodukte im DIEGOSat-Webportal.

Mehr über das Projekt erfahren Sie auf der offiziellen Website:
👉 www.diegosat.de